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Pedals

Rival Schools - Pedals

Redaktionswertung: 
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Level 2

Zehn Jahre nachdem das Debüt "United By Fate" für Furore gesorgt hat, gibt es das zweite Album von Rival Schools. Dazwischen liegt die Auflösung 2003, die Reunion 2008 und in erster Linie eine Menge Zeit. Die Spielfreude der Band hat dies jedoch nicht getrübt. 

 

In den ganzen Jahren der Abstinenz von Rival Schools war Walter Schreifels, Sänger und Kopf des Quartetts, nicht untätig, das war er noch nie. Ob mit seinen frühren Aktivitäten in Hardcore Bands wie Gorilla Biscuits, Youth Of Today oder Quicksand sowie seinem Indierock-Projekt Walking Concerts. Zuletzt hat der sympathische Sänger mit seinem Soloalbum für herzerwärmende Momente gesorgt, bevor der Blick auf das zweite Album von Rival Schools gerichtet wurde.

Diese sind auch zehn Jahre nach ihrer Gründung packende Indierocker, die dort weitergehen, wo sie mit "United By Fate" stehen geblieben sind. Ihre ausgelassene Spielfreude und Emotionalität haben die New Yorker mit viel Energie in "Pedals" gesteckt. Es gibt die kraftvollen Gitarrenriffs, die schon beim Debüt verzückten, einen treibenden Bass und das angezogene Schlagzeug, allerdings nicht in der gewohnten Masse. Vielmehr wird im gedrosselten Tempo gespielt, häufiger die Akustikgitarre in die Hand genommen und im Ganzen geben sich die Herren zurückhaltender und melancholischer. Insgesamt ein wenig sachter, doch dafür nicht minder verlockend. 

Mir Pedals spielen Schreifels und seine Mitstreiter auch zehn Jahre nach ihrer Gründung ehrlichen Indierock. Darauf haben nicht wenige gewartet und Rival Schools erfüllen diesen sehnlichen Wunsch mit einem grundsoliden Zweitling.

 

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