Death Star Droid

Robot Koch - Death Star Droid

Redaktionswertung: 
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schwach
mittelmäßig
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herausragend
No Sleep Til Tatooine

Natürlich brauchen Roboter keinen Schlaf. Schon gar nicht, wenn sie mit den extrem abwechslungsreichen Beats von Robot Koch of Jahcoozi und The Tape Fame in Bewegung gehalten werden. Sogar ein Doors-Cover darf sich der Berliner trauen, ohne dafür von Robotern und Humanoiden gleichermaßen zusammengefaltet zu werden.

Zuerst kommt die Säge! Unaufhaltsam fräst die Bassline des Albumopeners "Death Star Droid" eine breite Schneise in die Ohrmuschel. Damit von dem, was Robot Koch alias Robert Koch - weder verwandt noch verschwägert mit dem gleichnamigen Institut - an Beats und Breaks gebastelt hat,auch alles den direkten Weg auf die Festplatte findet. Zwischen Robot-Funk und Krypto-Rap passt alles in den Roboter-Kosmos. Eben auch ein Cover des Doors-Klassikers "People Are Strange".

Mit "Death Star Droid" schließt Robot Koch die Lücke zwischen Flying Lotus und Hudson Mohawke. Er zeigt, dass in Berlin nicht weniger radikal mit den Genres, Beats und Bässen umgegangen wird als in Glasgow, Los Angeles oder auf Tatooine. Robot Koch kann sich jedenfalls nicht entscheiden, ob er zur dunklen Seite der Macht gehören will oder doch lieber zu den Jedis unter den Beatschmieden gehören möchte. Gut so! Nur beim nächsten Mal bitte mehr davon. "Death Star Droid" ist mit 36 Minuten nämlich schlicht zu kurz geraten.

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