Purely Evil

The Rogers Sisters - Purely Evil

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
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sehr schön
herausragend

Zwei Schwestern und ein Mann aus Williamsburg/New York treten das Erbe von Devo an. Zumindest, wenn wie bei diesem Song der Bassist Miyuki singt.

Dann jedenfalls drängen sich solche Vergleiche auf. Der abgehackte Gesang und die redundanten Phrasen, dazu einfach gehaltene Schlagzeugbeats, B-52s-Gitarre und ein simpler Basslauf im Vordergrund. Fertig ist ein kleines, feines Stück No Wave-Rock, der bei weitem kein Abklatsch, sondern vielmehr die Weiterführung dessen ist, was einst gut war. The Rogers Sisters spielen in der gleichen Liga wie beispielsweise ihre Labelmates auf dem schönen `Troubleman Unlimited`, Erase Errata, sind aber weitaus eingängiger als diese. Nur wurden sie aus irgendwelchen Gründen nicht mit der großen New-York-Welle auf diese Seite des Atlantiks gespült, so dass ihnen hierzulande keine sonderliche Beachtung geschenkt wird. Ein Fehler, den es zu beheben gilt. "I Dig A Hole" ist längst nicht der einzige Song dieses Trios der beweist, dass Coolness nicht an der perfekten Melodie des Refrains zu messen ist und auch nicht nur in engen Jeans und Chucks stecken muss. Manchmal tut`s eben auch ein kleines, rumpelndes Lied mit einem Break in der Mitte. (sr)

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