Jenseits von Köpenick

Romano - Jenseits von Köpenick

Redaktionswertung: 
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Hype und Exzess

Der Berliner Rapper Romano löste in den letzten Wochen nicht nur in der Rap-Szene in und um Berlin ein mittelschweres Hype-Beben aus. Das Debüt „Jenseits von Köpenick“ ist ein Feuerwerk der Absurditäten.

Old-School Bomberjacke, Trainingshose, Stahlblaue Augen. Wer ist dieser Typ, der mit seinen zwei geflochtenen Zöpfen immer ein wenig an den weißen Snoop Dogg erinnert und der einen Rapsong über seine Liebe zum Metal perfomt?

Das Köpenicker Original und Potpourrie der Absurditäten spielt mit seiner Kunstfigur als hätte er nie etwas anderes gemacht. Dieses Spiel wirkt fast beängstigend authentisch, unaufgeregt und stilecht. Romano ist ein Styler vor dem Herrn und sein Debüt „Jenseits von Köpenick“ die perfekte Basis für verschwitzt-sexuelle Exzesskonzerte.


Rap über Metal: "Metalkutte"

Romano-from-the-Block versammelt auf seinen Konzerten Metaller, Hip-Hopper und Techno-Fans und natürlich die gesamte Entourage der Hipstercommunity, die schon 2013 wussten, dass aus dem mal was Großes wird. Die schweißtreibende Melange bewegt sich unkontrolliert zu den stampfenden Beats und reißt dabei zielsicher jede Hütte ab, die nicht niet und nagelfest ist.

In „Itchy/Cornerboy“ von Siriusmo schlenderte er damals schon durch den wohl schönsten Stadtteil Berlins und zeigte uns seine Hood. Davor veröffentlichte er als Mitglied einer Crossover-Metalband beinahe ein Album, war Drum'n'Bass-DJ in Osteuropa und brachte ein Schlager-Album heraus.

Jetzt kommt also Romano. Minimal-Electro-Sound gepaart mit toughen Rappassagen, teils poppigen Refrains, Metal- und Hip-Hop-Elementen schaffen einen Sound, der einen erstmal überfordern und fragend zurücklassen kann.


Aber es sind nicht nur die 13 cleveren, genreübergreifenden Songs auf „Jenseits von Köpenick“, die den „Schönen General“ Romano bald bekannter werden lassen, als die Köpenicker Lichtgestalt Friedrich Wilhelm Voigt, der als Hauptmann von Köpenick 1906 das hiesige Rathaus besetzte.

Köpenick ist dabei sein persönliches Compton, Teil seiner Inszenierung, die nicht wie eine wirkt. Das ist sympathscih und macht auch den Erfolg seiner Person aus.

Wir freuen uns schon auf ein exzessives Konzert mit vielen hübschen Menschen aus Berlin-Köpenick.


Alle Termine der „Klaps-auf-den-Po“-Tour:
23.09. Essen, Hotel Shanghai
24.09. Hamburg (Reeperbahn Festival)
25.09. Mainz, Schon Schön
26.09. Osnabrück, Kleine Freiheit
27.09. Köln, Club Bahnhof Ehrenfeld
29.09. Frankfurt, Zoom
07.10. München, Köng
08.10. Nürnberg, Desi
09.10. Leipzig, Neues Schauspiel Leipzig
11.10. Berlin, SO36 (ausverkauft)
10.03. Weinheim, Café Central
11.03. Stuttgart, Schräglage
14.03. Zürich, Eldorado
15.03. Linz, Posthof
16.03. Wien, Arena
23.03. Berlin, Astra

Download & Stream: 

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