We The Generation

Rudimental - We The Generation

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Nach ihrem erfolgreichen Debüt "Home" holen Rudimental zum nächsten musikalischen Schlag aus. Wie schon auf dem Vorgänger, holten sich die vier Jungs auch für "We The Generation" Unterstützung von alten und neuen - aber immer starken - Stimmen.

Eines muss man Rudimental lassen: zwar haben sie ihre musikalische Formel nicht großartig verändert, aber warum auch - funktioniert sie doch auch auf dem zweiten Album ganz wunderbar. Den Briten gelingt es erneut, eingängige Drum'n'Bass-lastige Sounds zu kreieren, die gleichermaßen ins Ohr und in die Beine gehen.

Dafür haben sie zum einen bekannte Stimmen, wie die von Schmuse-Brite Ed Sheeran, Folk-Rocker Foy Vance oder R'n'B-Sternchen Ella Eyre dazugeholt. Letztere bewies bereits auf Home ihr Können und hat sich seitdem von der Newcomerin und Kollabo-Partnerin zur eigenständigen Künstlerin entwickelt. Das bestätigt sie auf "Too Cool", einer temporeichen Nummer mit viel Swag, die, wie soviele Songs des Albums, absolutes Hit-Potenzial besitzt.

Zum anderen geben Rudimental neuen Talenten, wie Eyre einst eine war, eine Plattform. So singt die noch eher unbekannte Mahalia den schwungvollen Titeltrack zu "We The Generation" und man darf gespannt sein, ob die gemeinsame Arbeit auch für sie ein Sprungbrett in die große Karriere bedeutet.

Die Jungs klingen dabei immer wieder anders, auch wenn die Drum'n'Bass-Beats temporeich durch jeden einzelnen Song rauschen. Angereichert werden sie dabei mit Einflüssen aus Hip Hop, R'n'B, Funk, Raggae, Blues oder Elektro. Das sorgt für Abwechslung und einige Überraschungen. 

Einer der stärksten Songs des Albums ist "Needn't Speak", eine Zusammenarbeit mit der grandiosen Lianne La Havas. Die Nummer aus souliger Attitüde und lässigen Gitarrenklängen wird mittendrin, mehr oder weniger unerwartet, zum Drum'n'Bass-Hammer und klingt - ganz entspannt - so aus, wie sie begonnen hat.

Ganz nebenbei gibt es mit "New Day" noch eine der letzten Aufnahmen des 2014 verstorbenen Soul-Legende Bobby Womack zu hören. Eine euphorische Verbeugung, die dem Sänger die letzte Ehre erweist und das Album standesgemäß beschließt: mit ordentlich Groove und musikalischer Ausgelassenheit.

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