Boys Don't Cry

Rumer - Boys Don't Cry

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„Boys Don't Cry“, haben aber trotzdem ein weiches Herz. Das kommt besonders zum Vorschein, wenn sich mit Rumer eine Frau ihrer Songs annimmt, die über eine außergewöhnliche Stimme verfügt. 

Knapp zwei Jahre nach den erfolgreichen „Seasons Of My Soul“ veröffentlicht Rumer mit „Boys Don't Cry“ eine Sammlung mit Coverversionen. Ausschließlich Songs aus den 70er Jahren und von Männern hat Rumer neu interpretiert. The Cures großer Hit, 1979 erschienen, ist allerdings nicht dabei. Er hätte auch nicht ins Konzept gepasst, denn die Urheber der Songs auf „Boys Don't Cry“ wie Neil Young, Todd Rundgren, Richie Havens oder Townes van Zandt sind in der Mehrheit US-Amerikaner und verfügen über deutlich mehr Bezug zu Folk als zu britischem Wave.

Dabei ist „Boys Don't Cry“ keine Sammlung von Hits. „A Man Needs A Maid“ von Neil Young, nur auf der Special Edition des Albums enthalten, ist mit Abstrichen der bekannteste Song des Albums. Stattdessen spricht die Tracklist von „Boys Don't Cry“ für eine sehr persönliche Auswahl Rumers und nicht für ein schnell nachgeschobenes Kommerz-Album. Bereits 2007 wurden die ersten Aufnahmen für „Boys Don't Cry“ eingespielt, vor der Arbeit an ihrem Debüt. In dieser großen Zeitspanne sind letztendlich mehr Songs entstanden, als auf CD und Special Edition Platz haben. Mit „Welcome Back“, im Original von John Sebastian als Titelmelodie der Sit-Com „Welcome Back, Kotter“ geschrieben, in der Mitte der 70er der junge John Travolta auftrat, gibt es einen davon als Free-Download. 

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