Ruts DC
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Whatever We Dub (RSD aka Rob Smith Remix) |
15.10.2009
Post-Punk in Dub
Als Ende der 70er Jahre Punk ans Ende seiner Entwicklung gekommen war, gingen viele Bands neue Wege. Unter ihnen Ruts DC, deren Weg mit dem Album "Rhythm Collision" vom Punk straight Richtung Dub führte.
Mit Songs wie "Jah War" oder "Babylon´s Burning" deuteten The Ruts noch zu ihrer Punk-Phase an, wieviel Reggae in ihrem Blut steckte. Als Bandgründer Malcolm Owen 1980 an den Folgen seiner Heroinsucht verstarb, benannten sich die verbliebenen Mitglieder in Rts DC um und spielten 1982 das Album "Rhythm Collision" ein.
Aufgenommen wurde es von einem damals unbekannten Produzenten, der später als Mad Professor u.a. Massive Attack remixen sollte. Ergo ist "Rhythm Collision" das erste Album, auf dem Mad Professor seine Spuren hinterlassen hat. Seine Produktion und die großartigen Songs der Ruts mündeten in einem Meisterwerk englischen Dubs, vor dem sich Remix-Künstler wie Rob Smith (Smith & Mighty, More Rockers), Dreadzone oder Salz auf "Reloaded" beinahe ehrfürchtig verneigen. Keine Frage, das Original überstrahlt hier jeden Remix, trotzdem taugt "Reloaded" bestens, um eine unterschätzte Band kennen zu lernen.
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