Scars

Scars (feat. Gary Moore) - Scars

Redaktionswertung: 
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Der alte Recke und der schwere Blues
Die Narben der Zeit sind auch an Gary Moore nicht spurlos vorübergegangen. Mit neuer Band "Scars" und gleichnamigen Album versucht er wieder an den Sound seiner grossen Tage anzuknüpfen, nachdem er zuletzt zumeist Blues im Programm hatte.

Noch in den 80ern war Gary Moore mit Hits wie „Friday On My Mind“ ein beständiger Chartstürmer. Irgendwann hatte er dann die Nase voll vom lauten Gejohle und wechselte komplett zum Bluesrock, in dem er auch seine eigenen Wurzeln sah. Besonders eindringlich waren seine Bluesqualitäten in „Walking By Myself“ zu hören. Nun ist er zum Bandleader geworden. Zusammen mit seinen neuen Mitstreitern an Bass und Schlagzeug Cass Lewis (Skunk Anansie) und Darrin Mooney (Primal Scream) bildet er das Trio "Scars" und wendet sich wieder einem etwas brachialeren Sound zu. Nach den Blueslegenden hat Moore nun vor allem Jimi Hendrix für sich entdeckt und Cass Lewis und Darrin Mooney bringen ein bisschen 90er-Rockflair in die Musik ein. Zwar ist Moore weit von seiner Höchstform früherer Tage entfernt, doch sein Gitarrenspiel ist exzellent wie eh und je. Für jede Menge narbiges Spektakel reicht es noch. (os)

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