Personality

Scuba - Personality

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Personality-Show

Scuba rollt für sein drittes Album das Dubstep-Pferd von hinten auf. Beim Kramen in seiner „Personality“ stößt er auf oldschooligen Techno, finsteren House und kaum einen wackeligen Dubstep-Beat.

Paul Rose alias Scuba folgt weiter seinem Rhythmus: Mix-CDs dienen als Aufwärmprogramm für eigenes Material. Im vergangenen November ist sein Beitrag zur DJ Kicks-Reihe erschienen, vier Monate später ist sein drittes Album fertig und entpuppt sich als Überraschungspaket.

Scubas „Personality“ ist eine ziemlich gerade Angelegenheit, und Rose schafft dabei – auch wenn es abgeschmackt klingt - tatsächlich den Spagat, in der Vergangenheit zu wühlen und trotzdem zeitgemäß zu klingen. Die Beats auf „Personality“ schieben mächtig, egal ob mit hoher Bpm-Zahl, wie im meditativen „The Hope“, oder auf kleiner Flamme wie in „Dsy Chn“. So harsch „Personality“ im ersten Moment klingt, es strahlt trotzdem Wärme aus, für die Paul Rose diesmal keine wobbeligen Subbässe braucht. Dafür holt er lieber die Synthies raus und feiert mit uns und seiner „SubStance“-Feiergemeinde, die inzwischen nach New York expandiert ist, seine eigene Houseparty. Die könnte ruhig noch ein bisschen länger dauern als die knapp 60 Minuten „Personality“.

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