On Fire, With Love

Seachange - On Fire, With Love

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Redaktionswertung: 
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Schwungvolles aus Nottingham
Es gibt kein Zurück. Die Engländer Seachange überzeugen auf ihrem zweiten Longplayer durch Schwung und Endorphinausschüttung. Einmal gehört – und dann gleich noch einmal, weil es so schön war. Und noch einmal und noch einmal.

Dem Namen schon des Öfteren begegnet, aber niemals wirklich registriert: Seachange. Eine sechsköpfige Band aus Nottingham, die es in Zeiten von Maximo Park, The Futureheads und den von The Make-Up beeinflussten The (International) Noise Conspiracy auch nicht wirklich einfach hatte, auf sich aufmerksam zu machen. Nach den Veröffentlichungen einiger Singles auf Kleinstlabels, einer EP und dem vor zwei Jahren erschienenden Debüt „Lay Of The Land“ haben sie mit ihrem neuen Release aber die volle Aufmerksamkeit der Musik interessierten Hörerschaft verdient. Denn Seachange haben den Schwung im Blut. „On Fire, With Love“ ist retrospektiv rockender Pop, ohne jemals aufgesetzt zu wirken. Elf Songs, die in ihrer Gesamtheit die 40 Minuten nicht zu knacken vermögen, aber Seele und Feuer haben. Erinnert ab und zu an die guten Milemarker. Ein stetig mitreißender Upbeat und eine Orgel, die nicht viel machen muss, weil sie einfach schon schweinisch-gut klingt. Dazu die Stimme von Chester Bennington, die den britisch lässigen Charme in sich trägt, aber nicht aus der nervigen Slacker-Ecke kommt. Seit Tagen bin ich auf Endorphinen und „No Backward Glances“ schwingt unaufhaltsam in der Endlosschleife. (bb)

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