Album

Harakiri

Serj Tankian - Harakiri

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Alles ist möglich

Serj Tankian kehrt auf seinem dritten Soloalbum „Harakiri“ wieder zu seinen System Of A Down-Wurzeln zurück. Mit dem „Figure It Out“-Remix zeigt NuFunk-DJ Rhythm Scholar auf beeindruckende Art und Weise was man alles aus einem Tankian-Song machen kann.

So langsam scheinen sich die Kreise im Hause System Of A Down wieder zu schließen. Fans der Crossover-Helden können langsam wieder aufatmen, denn nach der gefeierten Bühnen-Rückkehr der Band vor zwei Jahren, nähert sich auch Frontmann Serj Tankian auf seinem neuen Soloalbum „Harakiri“ wieder erstaunlich nah dem Grundsound seiner Homeband. Zwar tobt sich der Sänger auch anno 2012 wieder gerne im elektronischen Sound-Universum aus, doch lassen Songs wie „Cornucopia“, „Figure It Out“ oder das treibende „Butterfly“ keinen Zweifel daran aufkommen, in welchen Klang-Sphären der gute Serj sich dann doch am liebsten aufhält. „Harakiri“ hat den unverkennbaren SOAD-Wumms inne und lässt „Mezmerize/Hypnotize“-Freunde begeistert in die Hände klatschen.

 

 

Auch NuFunk-Ikone Rhythm Scholar hat das neue Tankian-Schaffen in sein Herz geschlossen und mal eben aus dem Metal-lastigen „Figure It Out“ einen tanzbaren Robo-Funk-Erguss gezaubert. Allein die trippelnde Bassline dürfte erfahrene Viersaiter-Verantwortliche vor Neid erblassen lassen. Im Verbund mit reichlich Effekten und punktuell eingesetzten Gitarren-Passagen baut sich der Remix zu einem wahren Dancefloor-Bastard auf, den Alternativ-DJs mit Kusshand in ihr Repertoire aufnehmen werden.

Alben

Ähnliche Künstler