100 Days, 100 Nights

Sharon Jones and The Dap-Kings - 100 Days, 100 Nights

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
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sehr schön
herausragend
Hommage an den Sound von Motown

Sharon Jones und ihre Dap-Kings haben sich ein Ziel gesetzt: sie wollen Maschinen aus der Musik verbannen und von Menschenhand gemachte Sounds wieder zu mehr Popularität verhelfen. Und das machen sie mit zunehmendem Erfolg.

Dem Vorwurf eine Retro-Band zu sein, die den Motown-Sound der 60er Jahre nachahmt, begegnet die Band lässig. Schließlich sei Computermusik total 80er und 90er und damit doch schon längst wieder vorbei. Jedenfalls ist die Band, die in kleinen Clubs Brooklyn angefangen hat, inzwischen zunehmend erfolgreich mit ihrem klassischen Soul und Funk, der in dieser Form über Jahrzehnte völlig out war, was die großartige Sängerin dazu zwang jahrelang als Background-Sängerin zu tingeln, statt ihren eigenen Sound zu machen.

Und das ist schade, denn Sharon Jones kann sich auch mit den Größen des legendären Motown-Labels messen. Ihre Vorbilder sind Sänger wie Tina Turner, Otis Redding und James Brown. Und in dieser Linie setzt Sharon Jones nun mit über 50 Jahren das große Erbe des schwarzen Rhythm and Blues nun endlich mit viel Leidenschaft und Können fort.

Ob man nun ihre Meinung teilt, dass nur Musik der 60er gute Musik ist oder nicht: sie sind musikalisch eine Klasse für sich und es ist gut, dass sich jemand um diesen Sound kümmert und ihn für jüngere Generationen live erlebbar macht.

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