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She Wants Revenge

She Wants Revenge - She Wants Revenge

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Tanzen mit Tränen

Justin Warfield und Adam Bravin, die beiden Denker hinter She Wants Revenge, haben ein Album aufgenommen, dass nach düsterem England klingt. So weit, so wirklich gut. Doch der Background der Band überrascht.

Denn anders als man vom Höreindruck vielleicht annehmen könnte, ließen sich die beiden Herren nicht von ihrer tristen englischen Kleinstadt inspirieren. Sie kommen nämlich gar nicht aus England. Und auch nicht aus einer Kleinstadt, sondern aus Los Angeles. Zudem kann man kaum glauben, dass die beiden von The Cure oder Joy Division musikalisch sozialisiert wurden. Denn angeblich soll es sich bei Adam Bravin um den Ex-Frontmann der Nu-Metal-Band Powerman 5000 handeln. Das ist allerdings ein Gerücht. Bestätigt ist hingegen die Tatsache, dass sein Kollege für die Band Bomb The Bass rappte. So viel zu den für den Sound von She Wants Revenge doch recht ungewöhnlichen musikalischen Wurzeln der beiden Protagonisten. Das Ergebnis ihrer Zusammenarbeit könnte man unter dem Schlagwort Neo-Wave ablegen: Synthies begleiten Gitarren, der Drumcomputer gibt den Takt vor. Kennt man so schon, sollte man so aber auch weiterhin lieben. Denn der Hook des hier vorgestellten Songs ist nicht der einzige auf diesem Album, der hängen bleibt (allen voran jener auf „These Things“). Auch sollte man sich an das Zitat erinnern, mit dem die Band gerne in Verbindung gebracht wird. Sie soll die Essenz ihrer Musik nämlich selbst treffend beschrieben haben: „Wir möchten Mädchen zum Tanzen und Jungen zum Weinen bringen.“ (js)

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