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Goodnight, Dear Mind

Sir Simon - Goodnight, Dear Mind

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Gentlemanlike

Wann es mal wieder was Neues von Tomte geben soll ist nicht bekannt. Sänger Thees Uhlmann hat ein Soloalbum angekündigt und Keyboarder Simon Frontzek nutzt die Zeit ebenfalls, um sich allein zu Wort zu melden. Im Vergleich zu seinem Kollegen allerdings schon zum zweiten Mal.

Bettruhe scheint den Berliner Musiker und Produzenten Simon Frontzek nicht zu interessieren. Vielmehr begibt er sich nach Anbruch der Abenddämmerung in sein eigenes Studio, um die gesammelten Fetzen des Tages zu ordnen und aufzunehmen. So ist "Goodnight, dear mind..." entstanden. Bereits 2008 hatte der stets gut gelaunt wirkende Frontzek mit "Battle" sein erstes Soloalbum veröffentlicht. Danach tauschte er erstmal die Gitarre und das Mikrofon gegen das Keyboard bei Tomte ein.

Doch auch wenn die Zeit in seinem Kalender kapp zu sein scheint, die eigenen Ideen sprudeln weiter und müssen festgehalten werden: „Ich will eigentlich immer nur aufnehmen“.  Aus diesem Willen sind zehn neue Lieder geworden, die mit ihrem leichten Pop wie ausgetüftelten Arrangements sanft, harmonisch, warm und trocken klingen. Ein Schwebezustand zwischen Sonnenuntergang und Traum, bei dem Frontzek mit seiner Stimme angenehm an John K. Samson von The Weakerthans erinnert. Auch wenn der Zweitling sich bei ein paar Momenten ein wenig beschwingter gibt ist "Goodnight, dear mind..." nie aufdringlich oder wirklich laut. Die zurückhaltende Art ist die reine Höflichkeit eines Musikers der sich als "Sir" bezeichnet und dementsprechend gentlemanlike zu benehmen weiß.

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