Outside The Box

Skream - Outside The Box

Label: 
Redaktionswertung: 
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herausragend
Freischwimmer

Skreams Output ist enorm. Neue Maxis droppt Ollie Jones am laufenden Band, verschenkt zwischendurch großzügig neue Tracks und ist dieses Jahr an zwei Albumreleases beteiligt. Zunächst „Outside The Box“, sein zweites Soloalbum, später im Jahr folgt das Debüt von Magnetic Man.

Skream macht nicht den Fehler, ein paar Maxis zu einem neuen Album zu compilieren. Der Name von „Outside The Box“ ist ganz bewusst gewählt, denn was Skream auf seinem zweiten Album abliefert, ist nur bedingt auf Clubeinsatz getrimmt. Die bösartigen Basslines, die in letzter Zeit sein Markenzeichen geworden sind und „Fick“ nach wie vor zu einem herausragenden Track machen, hat Skream aus seiner Box verbannt (Die gibt es dafür in den acht Tracks, die es vorab unter dem Namen „Freeizm Vol. 3“ als Free-Download gab)

Ermutigt durch den Erfolg seines Remix für La Roux setzt Skream vermehrt auf Gesang, impft seinen Tracks mehr Funk und Leichtigkeit ein. Man kann Ollie Jones nicht vorwerfen, er hätte die „Erfolgsformel“ von „Skream!“ ein weiteres Mal angewandt. Trotzdem ist „Outside The Box“ zunächst eine kleine Enttäuschung. In zweiter Linie ist es Ausdruck des stetigen Wandels, dem Dubstep unterworfen ist, und der diese relativ junge Stilrichtung vor dem Schicksal retten könnte, dass Drum'n'Bass ereilt hat.  

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