Album

Dark Angel

Smoke Blow - Dark Angel

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Von B.s Bela veredelter Monsterrock mit Widerhaken

Mit Schwung knallen Smoke Blow den Nachfolger zum Rockmonster "German Angst" auf den Tisch. Gewohnt mächtig, laut und schnoddrig kommt der Kieler Sechser auf "Dark Angel" daher. Und doch sind Liebe zum Lied und Hang zur Hymne vollrohr mit an Bord.

Einmal mehr packen Smoke Blow den alten Sack Punkrock beim Schopfe. Sie wecken ihn auf, wirbeln ihn herum und schleudern ihn mit Wucht ins Publikum. Soweit also alles wie gewohnt, soweit alles verlässlich gut. Doch "Dark Angel" walzt nicht mit bequemer Wucht die von "German Angst" geschlagene Schneise entlang. Lässiger und eingängiger als vor drei Jahren gehen Smoke Blow ans Werk, verpassen Gitarrenwucht und Rockprügeln ein paar schöne Popwiderhaken, die Unbedarften schnell zum Verhängnis werden. Aus irgendeiner Dunkelheit hat Jack Letten eine Handvoll catchy Actionmelodien mitgebracht, um die herum man nun Donnerwetter und Punkgebrüll strickt. Darknesstriefende In- und Ou- und Zwischentros geben Moshriff, Pophymne, Lärm und Grölchor ein schönes Zuhause, in dem sich auch Besuch recht wohl fühlt. So schaut auf "Iron In My Soul" der bekannte Höllenfürst und Buchverleger Bela B. Felsenheimer mit einem Eimer Düsternis vorbei. Produkt dieses schicken Jointventures: Ein unverschämter Popsong, der jeden Anfixerjob mit links erledigt. (sc)

Alben

German Angst

Smoke Blow - German Angst

Artist: 
Redaktionswertung: 
schlimm
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herausragend
Rockmusik, daumendick
Smoke Blow räumen auf. Weg mit weichem. Weg mit denen, die ihr eure Freunde nennt. Die "Nee, auf so Musik kann ich irgendwie nicht, das ist mir zu aggro" sagen, wenn der Verzerrer eingeschaltet wird. "German Angst" putzt sie alle weg. A.L.L.E.

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