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Zeros

The Soft Moon - Zeros

Redaktionswertung: 
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Next Level

The Soft Moon knipsen das Licht aus. Für die verhallten Soundscapes bei "Zeros" gibt es nur ein passendes Gewand: Die Dunkelheit. Gnadenlos reißt einen das zweite Soft Moon Album mit in seine tanzbaren, düsteren und progressiven Tiefen.

Seit dem 2010er Debütalbum liefern The Soft Moon wunderbar angenehme 80er Jahre Post-Punk Reminiszenzen. Bei "Zeros" verhält es sich nicht anders. Dabei hatte Luis Vasquez, Kopf und Songwriter der Band, zu Beginn gar nicht geplant, seine Songs überhaupt zu veröffentlichen. In den letzten Jahren ist aus dem ursprünglichen Solo-Projekt eine Band geworden, die Songs schreibt nach wie vor Vasquez. Nach der "Total Decay" EP aus dem letzten Jahr, ist "Zeros" das zweite Album des Kaliforniers und erscheint wie die vorherigen Releases bei dem New Yorker Label Captured Tracks.

Großzügig bedienen sich die sphärischen und verhallten Songs bei den 80ern, sind ein Entwurf aus Post-Punk, Wave und Noise, mit dem Drive von Joy Division und der beklemmenden Atmosphäre von Swans. Hämmernde Rhythmen und schneidend verstörende Synthies treffen auf den uferlosen Gesang von Vasquez, der sich wie mystische Schleier durch die nebeligen und kalten Songs zieht. "Zeros" macht dort weiter, wo die 80er aufgehört haben, mit dem Schritt zum nächsten Level.


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