Finally We Are Nowhere

Solea - Finally We Are Nowhere

Redaktionswertung: 
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Die Allstars und ihre Roots
Texas Is The Reason, Samiam, Knapsack, Sense Field und Elliot Smith – bei solch großen Vergangenheiten sollte deren Bündelung eine spektakuläre Gegenwart versprechen. Mal hören, ob Solea dieses Versprechen halten können.

Eine schwere Geburt war dieses Album, das zweite des Vierers aus den USA. Dabei fing damals doch alles so vielversprechend an: 2002 schlossen sich Sänger Garrett Klahn (ehemals Texas Is The Reason) und Gitarrist Sergie Loobkoff (ehemals Samiam und Knapsack) zusammen und gründeten Solea. Ein paar EPs, ein selbstbetiteltes Debüt, viel Herumgetoure und erste neue Songideen gabe es bereits 2004 für das Zweitwerk. Und dann? Der große Frust. Garrett verlor die Lust.

Sergie hingegen zog sich mit dem mittlerweile als festes Mitglied herumtrommelnden Scott McPherson (ehemals Sense Field und Elliot Smith) ins Studio zurück, wo sie an neuem Material arbeiteten. Aber bis man mit Garrett auch musikalisch wieder auf einen Nenner kam, sollte es noch bis 2006 dauern. Dann nämlich erst konnte „Finally We Are Nowhere“ in L.A. „gemeinsam“ fertig gestellt werden. Die alternden Allstars sind in diesem Fall ihrem Post-Emo-Sound treu gebleiben, der weniger „Post“ in sich trägt, als einem lieb ist. Man hört (zu) deutlich ihre Wurzeln, die in den Hochzeiten emotionaler Gitarrenmusik aus den USA stecken. Für alte Freunde dieser Zeit sicher eine nette nostalgische Sache, eine spektakuläre aber nicht.

Björn Bauermeister / Tonspion.de
Download & Stream: 

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