Album

We Sink

Sóley - We Sink

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
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sehr schön
herausragend
Nordischer Strickjacken-Folk

Berlin und Island – dieses Band bleibt durch das Label Morr Music dicht gestrickt. Es kommen aber auch immer weitere Kleidode zum Vorschein. Sóley etwa, Mitstreiterin bei der Band Seabear ist nun auch auf Solopfaden unterwegs.

Dass Seabear nicht der einzige Aktionsraum für die sieben Isländer darstellt, zeigte Sin Fang Bous bereits mit seinen Solo-Alben. Im letzten Jahr folgte auch Sóley Stefánsdóttir mit einer ersten EP. Nun folgte im September auf Morr Music das Debütalbum. Steht Sóley bei Seabear eher im Hintergrund, so wagt sie sich solo in allen Bereichen nach vorn. Und sie muss nicht verstecken. Mit heller, glockenklarer Stimme singt sie ihre Geschichten. Begleitet wird sie von Folk-Arrangements, die teilweise auf angenehm verschrobene Weise mit Loops und Verfremdungen gebrochen werden. Schüchtern wirken ihre Songs auf „We Sink“, eingebettet in eine immerwährend mitschwingende Melancholie. Als „nordischen Strickjacken-Folk mit halbblinden Gläsern“, beschreibt Morr Music seinen Neuankömmling nicht untreffend. Doch die Island-Niedlichkeit weiß Sóley mit überraschender Reife abzuwehren.

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