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Spitting Daggers

Sparrow And The Workshop - Spitting Daggers

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
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sehr schön
herausragend
Harmonische WG

Die Mitglieder von Sparrow And The Workshop haben sich bei einer Wohnungssuche kennen gelernt. Was als WG angefangen hat, spielt nun auf "Spitting Daggers" intensiven Indierock. Zwischen häuslicher Harmonie und lebhaften Abenden.

George Donaldsmann hat den richtigen Riecher gehabt, als er sich für Jill O’Sullivan und Nick Packer als neue Mitbewohner entschieden hat. Statt einer reinen Zweck-WG wurde daraus 2008 Sparrow And The Workshop. Mit einer klassischen Besetzung aus Gitarre, Bass und Schlagzeug pflegt das Glasgower Trio ein traditionelles Verständnis zu ihrem rockig, folkigen Sound, denn der ist wunderbar erdig und trocken.

Ihr ehrlicher und knorriger Indierock klingt auf "Spitting Daggers" angenehm dreckig, angeraut und bleibt dennoch melodiös und eingängig. Zwischen dunkler Harmonie und leichtem Noise ist das Trio poppig, schaltet auch schon mal einen Gang zurück und spielt ruhig und bedacht. Im Mittelpunkt steht stets O’Sullivans prägnante wie kraftvolle Stimme.

Mit ihrem Stil erinnern Sparrow And The Workshop an viele Bands und können die Referenzen zu Sonic Youth, Pixies, The White Stripes oder PJ Harvey gleichermaßen bedienen. Aber das steht ja auch im Sinne einer WG: man schmeißt zusammen was man hat und guckt, wie gut das harmoniert. Bei "Spitting Daggers" klappt das ohne große Probleme.

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