Freedom Of Speech

Speech Debelle - Freedom Of Speech

Label: 
Redaktionswertung: 
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schwach
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herausragend
Therapie erfolgreich!

2009 wurde Speech Debelle für ihr Debütalbum „Speech Therapy“ mit dem Mercury Prize ausgezeichnet. Im Gegensatz zu Künstlern wie Florence & The Machine, die damals leer ausging, kennen die Rapperin aber die wenigsten. Das könnte sich mit Album Nummer zwei ändern.

„Freedom Of Speech“, das ist für Speech Debelle zugleich politisches Programm und Emanzipation von ausgezeichneten Debüt. Statt Lotek von Lotek Hifi hat diesmal Kwes gemeinsam mit Speech Debelle produziert. „Freedom Of Speech“ ist dadurch abwechslungsreicher geworden und bleibt die Entscheidung schuldig, ob es eine Hip-Hop-Platte oder eine Spoken Word-Performance sein möchte.

Das liegt auch an Speech Debelles Art zu rappen. Ihr beeindruckender Flow klingt mal als hätte sie sich einiges in den Performances von Saul Williams und Sarah Jones abgeschaut, mal ganz nach Londoner Schule, wie in „Blaze Up A Fire“. „Freedom Of Speech“ ist weniger Therapiestunde als eben die Freiheit sich heraus zu nehmen - trotz Mercury Prize - nicht zweimal das gleiche Album aufzunehmen. Dabei hat Speech Debelle einiges an Eingängigkeit gewonnen und sich den Mut zum Experiment bewahrt, wie im swingenden „The Problem“, dem rockenden „Collapse“ oder dem großartigen Albumcloser „Sun Dog“. Therapie geglückt, Patient wohlauf!

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