Gimme Friction

Spoon - Gimme Friction

Redaktionswertung: 
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mittelmäßig
gut
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herausragend
Konsequent Indierock
Es gibt unzählige Geschichten um Bands, die auf einen großen Vertrag hinarbeiten, es schaffen, gedropped werden und wieder im Nichts verschwinden. Umso schöner ist es, von Bands zu hören die trotzdem weitermachen, weil sie eine Vision haben.

Spoon hat so eine "Major-Geschichte" hinter sich gebracht und sie sind immernoch da, sie klingen sogar noch nach Spoon, haben sich nicht verdreht, um weiterzuexistieren und scheinen, ihrem Sound nach zu urteilen, sogar gefestigter denn je zu sein. Seit 1994 ist das Kern-Dou Britt Daniel (Voc./Git.) und Jim Eno (Drums) damit beschäftigt, ihrer Auffassung von powervollem Pop und minimalem Art-Punk nachzukommen. Mittlerweile blicken sie auf ein ansehnliches Ouvre zurück. Gimme Friction erscheint in Europa am 9. Mai 2005 und ist ihr fünfter Longplayer. 1998 nahmen sie für Elektra Records das Album "A Series Of Sneaks" auf. Mit diesem Major-Deal schien der Durchbruch für eine bis dahin völlig missachtete, aber großartige Undergroundband vorprogrammiert. Als sich aber nach ein paar Monaten aus Sicht der Plattenfirma der Erfolg nicht einstellte, ließen sie Spoon fallen. Spoon aber machten weiter, schrieben ein paar Songs, in denen sie sich über A&R´s ausließen und kamen dann bei MergeRecords unter. "Gimme Friction" und der Song "I Turn My Camera On" sind gereifte musikalische Ergebnisse dieser Entwicklung. Wundervoll. Übrigens produziert von Mike McCarthy (...Trail Of Dead), was aber keinen allzu kurzen Rückschluß über die Musik zulassen sollte. (tk)

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