Fukui

Stella - Fukui

Label: 
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Roboter mit Herz

Wer hätte das gedacht! Stella gibt es noch - und die Band um Elena Lange legt dieser Tage ein Album vor, das durch seine Stringenz in all seinen Facetten und auf Japanisch überrascht.

Über sechs Jahre ist es her, dass "Better Days Sound Great" von Stella erschien. Es war ihr drittes Album - und die Welt ging eigentlich auch davon aus, dass es ihr letztes sein würde. Aber Pustekuchen, Stella gibt es noch - nur eben ganz anders!

In solch einem langen Zeitraum verändern sich Welten und Ansichten, selbstredend auch die musikalischen. Während Stella in der Vergangenheit zwischen Rock und Elektro ihre eingängigen Popmelodien ausbreiteten, hatten sie bereits mit dem Vorgängeralbum 2004 ihr Spektrum erweitert. Allerdings nur minimal, setzt man den aktuellen Release "Fukui" nun mal in Relation mit dem bisherigen Schaffen der Band.

Auf einmal erklingt housige bis krautige Elektronik, erschallt Klassisches und Minimales, was in seiner Unterkühltheit zu einem hypnotischen Trip-Mischmasch wird, der auf fast frigide Weise fasziniert und einen neuen Kosmos erschafft - trotz der personellen Reduktion auf ein Trio. Stella spielt wie ein Roboter mit Herz, der dir Haikus in dein Ohr säuselt. Hamburg? Zürich? Tokyo? Stella 3.0!

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