Tragedy & Geometry

Steve Hauschildt - Tragedy & Geometry

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Filmreifer All-Soundtrack

Nein, nicht von Steve Reich ist die Rede, sondern von Steve Hauschildt – ein Drittel des durchaus zu Ruhm gelangten Ambient-/Drone-Trios Emeralds. Musikalisch sind beiden Steves demnach gar nicht so weit von einander entfernt.

Es sind Klangreisen mit einer antiquiert klingenden Futurismus-Note. Wie Soundtracks für alte Weltraum-Filme. Steve Hauschildt kennt sich mit dem alten Instrumentarium auch gut aus. Ähnlich wie bei Emeralds gräbt er sich mit seinen Synthesizern tief in dicht verwobene Sound-Schichten.

Ein wenig klingt da auch die ungeschliffene Offenheit des Krautrocks mit durch. Aber nur dezent. In erster Linie dominieren auf „Tragedy & Geometry“ die ausladenden Synthie-Flächen. Beats gibt es quasi keine. Das ist Ambient alter Schule. Allerdings so entschlackt, dass es den Anschluss ans Heute doch schafft.

Nach einigen CD-R-Veröffentlichungen nahm sich das renommierte Label Kranky dem Forscher Hauschildt an. Und vielleicht ist es ein weiteres Puzzleteil in der eventuell bevorstehenden Ambient-Renaissance.

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