Album

Dragonslayer

Sunset Rubdown - Dragonslayer

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Der Pop schlummert unterm Indierock

Während sich Dan Boeckner unter dem Deckmantel der Handsome Furs kräftig und prächtig austobt, bringt Wolf Parade-Kollege Spencer Krug nicht minder gutes Zeug zustande. Und das nun schon zum dritten Mal unter diesem Namen.

Sunset Rubdown ist der Name, unter dem Krug ursprünglich nur allein und für sich herummusizierte. Immer fein lo-fi, stets offen für alles. Mittlerweile schart der umtriebige Mann (Wolf Parade, Swan Lake, Frog Eyes, etc.) eine vierköpfige Band um sich, die auf "Dragonslayer" (dem dritten Sunset Rubdown-Album) ihrer wahren Freude am Spiel hörbar nachkommt. Es passiert und ändert sich an jeder Ecke und Kante etwas, so dass man als Hörer aufgrund der Kurzweiligkeit gar nicht zur Ruhe kommt. Der Clou dabei aber ist, dass dieses interessante und abwechslungsreiche Spiel zu keinem Zeitpunkt überstrapaziert wird, sondern subtil unter der Oberfläche der Eingängigkeiten schlummert.

Sunset Rubdown wissen als Band mit allem umzugehen, was sie sich aufbauen: mit Lärm, Noise und jeglichen musikalischen Freiheiten, wie auch mit Ruhe, Melodie und Strukturen, die permanent einen Hauch von Pop erahnen lassen. Unter dem Strich ist dieses Album eines voller Indierock der vielseitigen und sehr eigenen Sorte, der Musikfreunden von Bands wie Arcade Fire, Interpol, Handsome Furs und Wolf Parade ans Herz gelegt sei.

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