Album

The Controls And Their Function

Sushimob - The Controls And Their Function

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Energie als roter Faden

Sushimob beeindrucken. Nicht nur aufgrund ihrer kurzen, knackigen Songlängen, sondern auch durch ihren Rock, den sie ohne jegliche Anbiederungen in die Gehörgänge schicken.

Der Frankfurter Dreier spielt Altbewährtes erfrischend locker und unbedarft. Das ist Rock, bei dem sich Energie wie ein roter Faden durch die Melancholie und Hoffnung dieses Albums zieht. „The Controls And Their Function“ lebt von einer Atmosphäre, die ansteckt und mitreißt, ja förmlich voller Kraft und Melodie strotzt. „Always“ ist der Hit des Albums, das voll von kleinen Singalongs und Indiegassenhauern ist. Das ist schon eine Kunst, Ohrwürmer ohne Penetrationscharakter und Schleimspuren zu bieten. Und das dann auch noch in zwölffacher Ausführung. Sicher stehen für diesen druckvollen, authentischen Sound auch Aufnahmeleiter Oli Rüger, (der u.a. auch für das überragende Emirsian-Debüt mitverantwortlich ist) und der Mastertyp internationalen Kalibers Willem Makkee (Weezer, Phillip Boa, etc.) mit in der Verantwortung. Scumbucket, Queens Of The Stoneage und The Strokes als grobe Referenzen, ohne Plagiatvorwürfe anbringen zu wollen. Sushimob ähneln diesen Bands in Melodieführung, Fettheit und Freshness, sind aber eigenständig, frech – und gut. Man überzeuge sich hier anhand des zwei Minuten langen roten Fadens „I Go Robot“. (bb)

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