Drei

Swod - Drei

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Geschichten zwischen Waldsee und Stadt

Electronica und Neo Classical nähern sich immer mehr an. Und das Berliner Duo Swod kann sich zu den Wegbereitern dieser Entwicklung zählen. Mit „Drei“ erscheint gerade ihr drittes Album.

Klavier hier, Elektronik da – diese klangliche Verschmelzung könnte fast als prototypische Kombination im Neo Classical-Bereich gelten. Auch wenn der Begriff als Schublade nur sehr vage das in sich vereint, was in den vergangenen Jahren neu an dieser Schnittstelle ausgelotet wurde.

Bei Swod spielt die launische Melancholie des Klaviers aber auch eine große Rolle. Sie färbt die Stücke grundlegend ein. Durch die Elektronik erfahren sie eine angenehme Rauheit. Das Besondere bei Oliver Doerell und Stephan Wöhrmann war und bleibt der starke Fokus auf poetische Klangstimmungen. Das Experimentelle wird nie ins Avantgarde ausgereizt.

Auch auf »Drei« – dem mittlerweile dritten Album von Swod – werden wieder kleine Geschichten instrumental erzählt. Spielerisch, tänzelnd und auch versunken. Beheimatet irgendwo zwischen Großstadthinterhof und Waldsee. Und noch einen Tick verfeinerter als bei den Vorgängern.

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