Album

Ylajali

Syntaks - Ylajali

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Zeit für eine neue Syntaks

Ganz schön ätherisch, was Jakob Skott und seine Partnerin Anna Cacilia unter dem Namen Syntaks produzieren. Dabei hat "Ylajali" aber soviel Substanz, dass sich das scheinbar Flüchtige ihrer Songs rasch verfestigt.

War da beim letzten Durchlauf nicht eine Stimme? Woher kommen auf einmal diese mächtigen, neben der Spur wabernden Gitarrenwände her? "Ylajali" ist ein Album voller Überraschungen, vieles wird hier angedeutet, bleibt aber offen im Raum stehen und macht Platz für eine neue Volte des Duos Jakob Skott und Anna Cecilia.

Was die beiden aus Kopenhagen an Fährten auslegen,  will sich nicht zu einem kongruenten Bild verknüpfen lassen: Der Bezug im Titel zu einer Figur aus den Träumen des norwegischen Schriftstellers Knut Hamsun; ein Track, der den Titel eines Horrorfilms von Joe D'Amato zitiert, der im deutschen den wunderbaren Titel "Sado -  Stoß das Tor zur Hölle auf" trägt; das Spiel mit Zahlen und Farben, die doch alle völlig aus der Musik von Syntaks ausgewaschen sind.

Mit wachsender Laufzeit wird aus den vermeintlichen Bruchstücken doch etwas zusammenhängendes: ein störrisches Album, das vehement Luxus in Form von Zeit einfordert, Zeit hin zu hören. Dann trifft man auch die Stimmen und Gitarrenwände wieder, die beim letzten Hören nur in Fetzen hängenblieben.

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