Album

Come Up For Air

Tanga - Come Up For Air

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Exotischer Minimal-Pop

Organischer Lounge-Pop, so das selbst aufgesetzte Trademark des deutsch-österreichischen Trios. Doch Obacht: Tanga sind zwar watteweich, manövrieren sich aber souverän an der Lounge-Belanglosigkeit der letzten Jahre vorbei.

Tanga gibt es bereits seit 1996, doch „Come Up For Fair“ ist erst das zweite Album. Dementsprechend perfekt klingt auch die Produktion, ganz so, als gelten nur die höchsten Sound-Ansprüche für die beiden österreichischen Produzenten Jon Kaiser und Manfred Kaiser. Im Mittelpunkt steht jedoch die halbchinesische Sängerin Natalie Hahn und ihr dahingesäuselter Gesang. Berlin wurde das musikalische Zentrum für die drei und was soll man sagen: Tanga haben ein feines Gespür für europäische elektronische Popmusik mit einem gewissen Exotik-Touch, und sie tänzeln damit auf dem schmalen Grad zwischen Mainstream und Geheimtipp. Ihr Song „Intense (Soulcleansing)”, ist musikalisches Leitthema für einen Hugo-Boss-Werbespot und das ohne große PR-Maschinerie im Rücken. Erstaunlicherweise behalten Tanga bei dem Kitsch, der die Songs auf „Come Up For Air“ stets latent begleitet, die Bodenhaftung zu einem unverbraucht minimalen, wie auch poppig-leichten, Stück elektronischer Musik. Auf der verlinkten Seite steht der Track "Intense (Soulcleansing)” für kurze Zeit in verschiedenen Remixen zum Download bereit, neben dem hier vorgestellten u.a. noch als Remix von Ras / Sonar Kollektiv oder GDX. Das Album "Come Up For Air" erscheint in diesen Tagen auf dem österreichischen Label monkey music. (jw)

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