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Dance Mother

Telepathe - Dance Mother

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Wenn man die New Yorker Melissa Livaudais und Busy Gangnes so sieht, könnte man denken: noch so eine moderne Post-Hippie Band. Aber Bilder sagen nun mal weniger als einige Songs.

Einen gewissen Hippie-Ansatz verfolgt das Duo allerdings schon. Denn sie machen auf ihrem Debüt was sie wollen: wabernde Synthie-Flächen werden mit versponnenden Folk-Melodien verwoben. Und so wundert es auch nicht, dass sie selbst ihren Sound als eine Collage à la "Ying and Yang Twins treffen auf die Cocteau Twins" bezeichnen.

Ein unendlich dichtes, tiefgründes Debüt. Verquer tanzbar, mit 80er-Referenzen, die von ihnen in die Gegenwart transportiert werden. Dabei immer auch latent melancholisch düster; es offenbart sich ein mysteriöses Klang-Labyrinth vor dem Hörer - der Mut zum Experiment mit Konzept hat sich für die beiden gelohnt, auch weil sie trotz allem die Songstruktur niemals aufgegeben haben.

Ein Hybrid mit tausend Armen scheint das facettenreiche Werk zu umschlingen und zeigt einem den einzigen Weg aus diesem unorthodoxen Konglomerat: nämlich den, sich auf die wirre Welt von Telepathe einzulassen.

Jan Schimmang / tonspion.de

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Wie war's eigentlich bei... Telepathe?

Wie war's eigentlich bei... Telepathe?

Das Duo aus Brooklyn zu Gast im Berliner "Picknick"
Diese beiden Damen sind in einschlägigen Insiderkreisen bereits in aller Munde. Nicht nur, weil TV On The Radio oder auch !!! (Chk Chk Chk) sie lauthals abfeiern, sondern auch weil sie das Besondere, was sie da machen, auch live richtig gut machen.

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