Hit The Light

Ten Fé - Hit The Light

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Aus dem Schatten

Nach mehr als zwei Jahren ist es im Kasten: Das Debütalbum von Ten Fé überzeugt mit einer gesunden Mixtur und einem interessanten Einschlag, der vor allem ihrem Produzenten zu verdanken ist.

Aus "Fé" wurde Ten Fé, die Protagonisten sind die gleichen: Leo Duncan und Ben Moorhouse, diese beiden könnten mit ihrem Look auch als Werbestars für Zigaretten oder sonstwas durchgehen. Das sind sie aber zum Glück nicht. Denn wenn sie das wären, würden sie nicht mehr das tun, was sie gerade tun. Songs schreiben. Und zwar verdammt Gute!

Gemeinsam haben sie nach zwei Jahren der harten Arbeit elf Stück auf eine Platte gepackt und letzten Freitag rausgebracht. "Hit The Light" heißt ihr Debüt und der Titel ist auch und vor allem eine klare Ansage. Aus dem einstigen Duo sind mittlerweile fünf Leute geworden, gemeinsam treten die jetzt ins Rampenlicht. Vergangenen Donnerstag zuerst auf der Fluxbau-Bühne, bald geht es aber auch auf große Tour.

Ten Fé waren neben ADI eine der ersten Auserwählten des neuen Nachwuchsförderprogramms Telekom Music Talent Space, das neue Talente wie ein Startup mit dem nötigen Startkapital und vor allem Know-How unterstützt, damit diese sich ganz auf ihre Musik konzentrieren und entwickeln können. Warum gerade die beiden Londoner Straßenmusiker als sicheres Investment gelten? Auf die Frage haben Ten Fé seit letzten Freitag die passende Antwort: Ihr Debüt

Das fällt insgesamt sehr poplastig aus. Kein Wunder, gemeinsam mit Produzent Ewan Pearson absolvierte die Band stundenlange Listening-Session, in denen das Einmaleins der Popgeschichte abgehandelt wurde. Erst danach ging es an die Instrumente und ins Studio. Dennoch haben Ten Fé ihren Background keineswegs vergessen. Der interessante Mix aus Psychedelic und Rock, garniert mit dem Popeinfluss und einem feinen Händchen vom Produzent Ewan Pearson, dessen Background eigentlich eher in elektronischen Sphären zu finden ist, schrammt ab und an haarscharf an der Grenze zum Mainstream Pop-Rock, bekommt aber zum Glück immer rechtzeitig die Kurve.

"Hit The Light" ist handwerklich gut gemacht, hält mit "Elodie" und "Overflow" zwei waschechte Hits parat, dennoch hätte das ein oder andere Überraschungsmomentum dem Sound eventuell gut getan. Viele Songs klingen strukturell recht ähnlich, aber das ist meckern auf hohem Niveau. Wir dürfen gespannt sein, was uns da irgendwann auf Album Nummer zwei erwartet.

Jetzt kommen die Jungs aber erstmal auf Tour in folgende Städte und TONSPION verlost für jede Stadt 2x2 Plätze auf der Gästeliste. Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "Spotlight". Wir benachrichtigen die Gewinner via Mail.
3.3. Hamburg Nochtspeicher
4.3. Berlin Privatclub
5.3. Köln Studio 672

Download & Stream: 

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