Dark Roots Of Earth

Testament - Dark Roots Of Earth

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Wie ein Tornado

Mit „Dark Roots Of Earth“ präsentieren Testament ein wahres Festmahl für Thrash-Metal-Fetischisten. Das mittlerweile zehnte Album der kalifornischen Metal-Urväter walzt alles nieder was sich in den Weg stellt und sorgt für kollektives Aufatmen bei allen ausgehungerten Genre-Liebhabern.

„Wir haben diesmal doppelt so schnell gearbeitet“, so Testament-Frontmann Chuck Billy vor einigen Wochen. Mit einem Augenzwinkern rechtfertigte die Thrash-Metal-Ikone die vierjährige Wartezeit für die Fans. Schließlich habe man davor, zwischen den Alben „The Gathering“ und „The Formation Of Damnation“, sage und schreibe neun Jahre ins Land ziehen lassen. Sei es drum, die Wartezeit hat sich gelohnt. Denn „Dark Roots Of Earth“ präsentiert Testament auf dem Zenit ihres Schaffens.

Es ist schon beeindruckend wie die Band es nach so vielen Jahren immer wieder schafft einem schon seit Ewigkeiten totgesagten Genre stetig neues Leben einzuhauchen. Was Testament letztlich unangefochten auf dem Mosh-Thron hält, ist ihr einzigartiges Gespür für nachhaltige Momente innerhalb einer Branche, die sich in den letzten zwei Jahrzehnten kaum vom Fleck bewegt hat. Abwechslung wird bei Testament groß geschrieben. Während sich dutzende Trittbrettfahrer stets im Kreise drehen, straft die Bay Area-Horde alle Kritiker Lügen, die behaupten, dass Vielseitigkeit im Metal verboten ist.

 

 

Auch auf ihrem zehnten Studioalbum kitzeln Testament alles aus sich raus und servieren die ganze Palette: von Highspeed-Geprügel bis hin zu Testament-typischen Groove-Monstern. Die Band wirkt frischer und spielfreudiger denn je. Bester Beweis: „True American Hate“, ein Song, getrieben vom Blastbeat-Drumming Gene Hoglans und markerschütternd aufbereitet mit Chuck Billys gutturalem Timbre, der jeden Starkstrom- Metalisten vor eine schier unlösbare Headbanger-Herausforderung stellt. Spätestens wenn sich die beiden Gitarristen Eric Peterson und Alex Skolnick mit ihren Sechsaitern duellieren, springen alle Riff-Fetischisten vor Freude im Dreieck.

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