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awE naturalE

THEEsatisfaction - awE naturalE

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
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herausragend
Soul im Looping

Wird Seattle bald zum Epizentrum des Leftfield-Hip-Hop? Nach Shabazz Palaces „Black Up“ ist auch „awE NaturalE“, das Debütalbum von THEESatisfaction, eine Sensation. Und erscheint ebenfalls beim Indie Sub Pop.

Schon wieder Hip-Hop auf Sub Pop? Dabei macht das traditionsreiche Label lediglich das, was es schon zu Zeiten Nirvanas getan hat, Nachwuchsbands aus Seattle eine Plattform bieten. Jüngster Neuzugang: Stasia Irons und Catherine Harris-White, die hinter THEESatisfaction stecken, und natürlich in Seattle leben. Musikalisch orientieren sich die beiden am ersten Hip-Hop-Signing der einstigen Grunge-Kaderschmiede Shabazz Palaces, nur hat ihre Lektion Afro-Futurismus deutlich mehr Soul.

THEESatisfaction - Queens

 

„Awe Naturale“ hört sich an als hätten Madlib und Erykah Badu im Studio endlos gejammt. Dabei übernehmen Irons und Harris-White nicht nur den Job am Mikro, sie haben auch alle Beats auf „Awe NaturalE“ produziert. Wie gut das funktioniert ist in „QueenS“zu hören: Ein simpler Backbeat, zu dem die beiden Sängerinnen und MCs Loop um Loop schichtsingen. Deep und spielerisch könnte „QueenS“ so ewig weiter gehen, doch THEESatisfaction lassen ihn lieber in einer etwas platten Pointe enden. So schwebt das Album „awE naturalE“ immer ein paar Zentimeter über dem Boden, doch THEESatisfactions Erdung im Soul verhindert, das es allzu ätherisch wird.

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