Now We Can See

The Thermals - Now We Can See

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Post-Power-Poprock aus Portland
Yes we can! So schön der Hintergrund dieses Slogans auch ist, man mag diesen Ausruf mittlerweile nicht mehr hören. Ganz im Gegenteil zu diesem viel Gutes versprechenden Vorboten: "Now We Can See".

Kathy Foster, Hutch Harris und Westin Glass sind The Thermals und müssen beileibe nicht mehr vorgestellt werden. "Now We Can See" ist ihr vierter Longplayer und tritt damit in die Fußstapfen von "The Body, The Blood, The Machine" aus dem Jahr 2006. Damals kollaborierte man mit Fugazis Brendan Canty, in diesem aktuellen Fall war es nun John Congleton (Explosions In The Sky, Polyphonic Spree), der den Thermals produzierend und helfend zur Seite stand.

Das Trio aus Portland hat sich in der Zwischenzeit nicht neu erfunden, sondern klingt so, wie man es mag. Authentisch, unprätentiös und voller Energie. Daran, dass Portland über die Jahre zum Mekka des Neo-Grunge-Gedöns wurde, sind The Thermals sicher nicht ganz unschuldig. Aber diesen alten Referenzhut sollte man endlich mal in der Kiste lassen, denn The Thermals präsentieren mittlerweile (laut Eigenaussage) Post-Power-Pop. Dass sie mit dieser Beschreibung ihre mitreißenden Indierock-Momente völlig außer Acht lassen, sei ihnen verziehen.

"Now We Can See" ist der Vorbote auf das ebenso betitelte Album, das in diesem Frühjahr hierzulande erscheinen soll. Man freue sich bitte jetzt!

Björn Bauermeister / Tonspion.de

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