Der Fall Arbogast

Thomas Hettche - Der Fall Arbogast

Redaktionswertung: 
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Lebenslanges Zuchthaus für einen Lustmörder
Der Fall Arbogast ist die Geschichte einer leidenschaftlichen Begegnung und lässt in eindringlichen Szenen einen beunruhigenden Kriminalfall wieder lebendig werden.

Ein Stück deutscher Justiz- und Nachkriegsgeschichte aus den den Jahren 1953 bis 1969, zwischen Schwarzwald und Tessin, Frankfurt und Ostberlin. Thomas Hettches berührende Geschichte erzählt von einer Liebe, deren Kehrseite der Tod ist, von einem Vertreter für Billardtische, dem das Zuchthaus in vierzehn Jahren zur zweiten Haut wird, von Polizisten, Anwälten und von einer Gerichtsmedizinerin aus der DDR - von Menschen, die sich in den Fall Arbogast verstricken, in die bleibende Frage nach Unschuld oder Schuld.

Der Erzähler und Essayist Thomas Hettche, der sich durch gewagte Stoffwahl und seine sinnliche Sprache einen Namen gemacht hat, legt mit Der Fall Arbogast einen großen Roman vor. Die Geschichte eines westdeutschen Justizskandals in den 60er jahren, in dem ein Unfall zu einem Sexualmord gemacht und der ausgerechnet von einem DDR-Gutachter offengelegt wird.

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