Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Thomas Mann - Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull

Redaktionswertung: 
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Fiktive Autobiografie eines charmanten Hochstaplers
Einer der brilliantesten Romane aus der Feder von Thomas Mann ist "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull". Mann erzählt die Erinnerungen eines falschen Marquis mit ironischer Doppelbödigkeit und spielerischer Leichtigkeit.

Die Welt will betrogen werden. Dachte sich Felix Krull und betrog sie. Im Rückblick auf sein Leben legt der Sohn eines bankrotten Sektfabrikanten seine Bekenntnisse ab. Er klaut schon als Kind Schokolade, danach bestiehlt er die, die ihm nahe stehen. Er fälscht die Unterschrift seines Vaters, um von der Schule fernbleiben zu können und simuliert den Epileptiker. Sein größter Coup ist die Entwendung einer Identität: Er tauscht sein Hotelpagenleben mit dem des Marquis de Venosta. Dessen Name, Papiere und Vermögen öffnen ihm die Tür zu einer Gesellschaft, die sich blind für seine Zwecke ausnutzen läßt und bei der er seiner "Begabung zur Liebeslust" freien Lauf lassen kann. Er erobert die Herzen im Sturm unabängig von Alter oder Gesellschaftschicht.

Gert Westphal liest die fiktive Autobiografie, die nach dem Vorbild des rumänischen Hochstaplers G. Manolescu entstanden, lebendig und packend und zieht einen mit sonorer Stimme unmittelbar ins Geschehen. Zweifellos ein Höhepunkt neuer deutscher Literatur, der auf insgesamt 13 CDs als Hörbuch erhältlich ist.

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