Album

When the Moon Comes Up Wild

Tijuana Hercules - When the Moon Comes Up Wild

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Bluespunk-Entdeckung des Radiogurus John Peel

Tijuana und Hercules - das passt kaum zusammen. Und das Trio aus Chicago passt ohnehin nicht in unsere Zeit mit ihrem kraftvollen, schmutzigen "Bluespunk", basierend auf der kargen Instrumentierung Gitarre, Drums, Percussion und Trombonen...

US-Kritiker haben die Verbindung Tijuana Hercules -> Chicago -> Bo Diddley schnell aufdecken können. Im Bluesmeister der Stadt haben auch der dunkelstimmige John Forbes, einst Vocalist von Dirt, Drummer Chad Smith und Percussionist/Trombonist Zak Piper ihren Herkules entdeckt. Moment mal, Drummer Chad Smith? Nein, wohl kaum der von den Red Hot Chili Peppers, jedenfalls konnten Recherchen darüber nichts ergeben. Smith ist halt nur ein Allerweltsname...Diese einfache Instrumentierung lässt Tijuana Hercules schön schlicht und einfach klingen, etwas, dass rar geworden ist dieser Tage. Schlicht schaut auch die CD "When The Moon Comes Up Wild" aus, eher wie selbstgebrannt und selbstvertrieben und klingt wie ein Punkalbum, das bereits vor 50 Jahren aufgenommen wurde, wie das US-Magazin Flagpole treffend erkannte. Die Chancen dieses Album in Deutschland zu erhalten stehen allerdings äusserst schlecht. "Siamese Twins" lief dieses Jahr bei Radio-Guru John Peel auf Dauerrotation und zählt zu den Favoriten seiner jährlich gekürten Top Ten des Jahres. (os)

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