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Tobacco Saves Lives

Tobacco (D) - Tobacco Saves Lives

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Auf Wiedersehen, Indierock

Vier Jahre nach seinem Erstling "Don`t Deny Your Weakness" lässt das Tabakprojekt von Zac Johnson (Quasi-Ex-Readymade) und Daniel Riedl (Ex-Rekord) neues folgen. Und wollen partout nicht da weitermachen, wo sie zuletzt aufhörten.

War das Projektdebüt noch um Dringlichkeit bemühter Versuch, den großen Indiepoprock im Kleinen zu finden, so rümpft "Tobacco Saves Lives" über so viel ernsthafte Bestimmtheit ein wenig die Nase. Mit dem festen Willen, auf keinen Fall das tausendunderste Indiepopsongwritingalbum zu machen, trugen Johnson und Riedl zusammen, was sie fanden. Ergehen sich in Schrammelindie, Glöckchenchören, Tanzmusik und Gefühlsskizzen. Lassen sich von Derrick Rhodes (Solarscape, Ladyboy) einen vorrappen und gehen mit ihrem kleinen Zirkus auch gern auf Tour. Nach "Hey, lass uns mal was echt anderes machen" klingt "Tobacco Saves Lives" dabei leider ein paar mal zu oft. Immer wieder stellt sich dazu dann das Gefühl ein, dass hier mit fröhlichem "Das ist frisch, das ist anders" auch a) Unausgegorenes ins Mastering gegeben und b) an sich stimmigen Songs arg bemüht das "Originell"-Mützchen übergestülpt wurde - wie beim hier vertretenen "The Yeah-Yeah Time" leider zu hören. (sc)

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