Narcotic Junkfood Revolution

Tortuga Bar - Narcotic Junkfood Revolution

Redaktionswertung: 
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Nostalgie in aller Freundschaft

Mark Kowarsch war in der Vergangenheit äußerst umtriebig. Aktiv musizierend bei den Speed Niggs, Sharon Stoned, Elektrosushi und gut auflegend hinter allen Plattentellern dieses Landes. Mit Tortuga Bar lässt er nun wieder von sich und seinen "alten Bekannten" hören.

Drei Jahre lang hat Mark Kowarsch gemeinsam mit Alexandra Gschossmann an "Narcotic Junkfood Revolution" gearbeitet. Genau genommen ist das aber nur die halbe Wahrheit. Denn so wie diese beiden unter dem Namen Tortuga Bar agieren, so essentiell sind auch die unterstützenden Musiker und Sänger, die auf diesem Album zu hören sind.

Und die Liste ebendieser Freunde, die sich hier austoben, ist eine gewaltige: Evan Dando, Phillip Boa, Peter Brugger von Sportfreunde Stiller, Gisbert zu Knyphausen, Nagel von Muff Potter, Kate Mosh, Rummelsnuff, Bernadette La Hengst und einige mehr machen dieses Debüt zu einer kleinen Allstar-Platte. Indierock mit ostwestfälischem Charme, Singer/Songwritertum mit amerikanischen Wurzeln und Pop, der sich ständig vor seiner eigenen Reinform ziert. Da kann man fast schon ein wenig nostalgisch werden, auch wenn natürlich gute Freunde aus der Gegenwart auf "Narcotic Junkfood Revolution" nicht zu kurz kommen - wie z.B. bei dem Freetrack "Don't Tell", bei dem Nino Skrotzki von Virginia Jetzt! als Gastsänger zu hören ist.

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