J.A.C.

Tosca - J.A.C.

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Downbeat mit Live-Erfahrung

Downbeat-Held Richard Dorfmeister und sein Kollege Rupert Huber haben ihr Tosca-Projekt zu einer Band entwickelt. Das hört man dem neuen Album „J.A.C.“ an, und es gibt gleichzeitig einen bitternötigen Impuls in der angestaubten Downbeat-Idylle.

Das Wiener DJ- und Produzentenduo Kruder & Dorfmeister hatte Mitte der 1990er die laid-back-grooves zu einem weltweiten Markenzeichen von hedonistisch-luxuriöser Subkultur ausgebaut. Tosca wurden als anfängliches Dorfmeister-Nebenprojekt zur logischen Weiterführung des Hypes. Mit dem dritten Album „J.A.C.“ haben sich Tosca verselbstständigt und fit für die Zukunft gemacht. Besonders die Erfahrung aus den Live-Auftritten mit einer Band scheint sich nachhaltig auf den Sound ausgewirkt zu haben. Digitale Techniken rückten in den Hintergrund, stattdessen wurde mit „echten“ Instrumenten gejammt. Trotz dieser neuen organischen Frische, holt das Album erstaunlich weit in Richtung House aus. Nichts also mit reiner Couch-Musik, es darf getanzt werden zu Tosca. Als Gastsänger wechseln sich die ägyptisch-französische Sängerin Samia Farah, Ex-Rockers Hi-Fi Farda P, Earl Zinger, Graf Hadik und sogar Walkabouts-Sänger Chris Eckman. Ein Allstar-Werk, das nicht nur durch diesen Status glänzt. (jw)

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