Album

Parting The Sea Between Brightness And Me

Touché Amoré - Parting The Sea Between Brightness And Me

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Nach Ruhe wird nicht gefragt

Hier kommt die große Einigkeit. Hier kommt die neue Konsensband für Freunde des gekonnten Gebrülls. Touché Amoré machen, kein Zweifel, außer Bandnamen so ziemlich alles richtig: Jedes Stück ein Ausbruch, ein Kurzepos, ein gekonnt verkürzter Spannungsbogen.

"I was not born with a strong voice," schrie Sänger Jeremy Bolm am Ende des Touché-Amoré-Debüts "...To The Beat Of A Dead Horse", "it’s never been one to boom. But I’ll be damned to go out quiet." Nun ist mit "Parting The Sea Between Brightness And Me" das zweite Album seiner Band erschienen, und nach Ruhe wird nicht gefragt. Noch immer ist Bolms Stimme das laute und zuckende Zentrum der Musik, das Sorge, Zweifel, Hoffnung in Großhandelsmengen aus diesem einen Menschen zieht und in die Welt bläst.

Drumherum stoppstarten Hardcorevariationen, wird gebraten und geprügelt, zerrt das Quintett aus Los Angeles ab und an mal einen ruhigen Moment auf die Bühne: Sieh zu, Klavier, wie du mit dieser Stimme zurechtkommst. Kurz ist "Parting The Sea...", und dabei und deshalb doch ein ergreifendes und bewegendes Stück Rockmusik. Sorgfältig arrangiert, zerbrechlich und schön ballert es in die Welt, und die breite Zustimmung, die diese Band erfährt, überrascht nicht.

Dass das zweite Album dabei in erster Linie als Sound- und Technikupdate des ersten funktioniert, kann man auf die sehr kurze Liste der Minuspunkte schreiben. Man kann sich aber auch sehr gut in diese sehr kurzen zwanzig Minuten werfen und sich die Beschwerden sparen. Wenn die nächste Stunde Musik vollveröffentlicht ist, reden wir eventuell weiter.

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