Album

Unreality

Trickski - Unreality

Label: 
Redaktionswertung: 
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Relaxt Wedeln

Trickski, das ist Willy Bogner und „Fire & Ice“, Randsportart und irgendwie 80er Jahre. Doch Daniel Becker und Yannick Labbés Pisten sind das Nachtleben und auf ihrem Debüt „Unreality“ gibt’s weniger Buckelpiste als relaxtes Wedeln bei 115 bpm.

Entschleunigung bleibt das Ding des Jahres in den Clubs. „Slowstens“ heißt das dann bei Trickski, die es sich mit dem „Jazzmagazine“auf dem Sofa gemütlich machen. Mit ihren bisherigen Releases auf dem Compost Black Label und Sonar Kollektiv waren sie bisher auch eher auf der jazzig angehauchten Seite des Nachtlebens unterwegs. Trickski wirkten dabei wie ein Fremdkörper, denn mit oft als zu leicht befundenem Dancefloor-Jazz hat „Unreality“ nichts zu tun.

Auf der Suche nach der „Unreality“ entfalten Labbé und Becker in aller Ruhe ihre Zeitlupen-Grooves, setzen hier geschickt ein Vocalsample, lassen dort die Synthies dreckig schmatzen und tun alles dafür, den Fluss dieses Albums mit kleinen Interludes zu unterbrechen. Trickski wissen, wie man Akzente setzt und lassen so ihre Hymnen in Slow-Motion noch schöner funkeln.

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