Motala

Twerk - Motala

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Technoid deepe Experimente.
In den Zwischenräumen hält sich Twerk auf und kreiert kleine, elektronische Perlen, die sich in der Mitte eines Tanzsaales ebenso gut entdecken lassen, wie auch auf dem Teppich der eigenen Wohnung.

Der Bogen zwischen Experimentaltechno und Deep House wurde von Shawn Hatfield aka Twerk gelassen gespannt und hinterlässt ein bemerkenswert angenehmes Gefühl der Einsamkeit. Weder trüb, noch ausgelassen und dadurch auf einem sehr unaufgeregten Level. Nach Force Inc. veröffentlicht der US Amerikaner nun auf Context Records seine neue EP „Motala“. Der Titeltrack geht straight, aber auch unglaublich zerbrechlich, in Richtung Kopfdisco. Neben der Bassdrum knistern kleine Beatspielereien, aufgefangen von einem monotonen, warmen Wohlklang im Hintergrund, welcher die Atmosphäre in eine sehr pulsierende Tiefe befördert. Twerk ist gar nicht so weit von den clicks`n cuts Heroen entfernt, kann sich aber mit seiner clubtauglicheren Definition eine eigene Nische besetzen. Zwischen den Tönen versteckt sich dann auch immer eine anfangs unscheinbare Portion Funk, die „Motala“ zu einem unaufdringlichen, aber selbstbewussten Hit werden lassen könnte. (jw)

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