UNKLE
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Chemistry |
25.06.2007
Mit Stoner und Rave versöhnt
Als das Debüt „Psyence Fiction“ erschien, hat es ganz schön geknallt. Es war etwas durchweg Eigenes, Neues und Großes. Der Nachfolger hingegen zerbrach etwas an seinen Erwartungen. Das nun vorliegende Drittwerk von UNKLE versöhnt aber wieder.
Speziell die Kollaboration mit Radioheads Thom Yorke war groß. „Rabbit In Your Headlights” war einer der besten Songs mit einem der grandiosesten Videos aus dem Jahre 1998. Nach dem Debüt stieg DJ Shadow aus und das Nachfolgealbum „Never, Never, Land“ war dann nur noch halb so prickelnd und eher saft- und kraftlos. Vielleicht waren es die hohen Erwartungen, die es so uninspiriert erscheinen ließen. Mit Album Nummer drei hegt man nun ein weiteres Mal Hoffnung. Die Hoffnung, dass es knallen könnte wie das Debüt, erhält weiteres Futter, wenn man sich die Gastauftritte und helfenden Hände von „War Stories“ anschaut: Josh Homme (Queens of the Stone Age), Ian Astbury (The Cult), 3D (Massive Attack), Matthew Caws (Nada Surf), Jeordie Francis White (Marilyn Manson), The Duke Spirit, Autolux und Gavin Clark (Clayhill). Namen, die viel versprechen, aber natürlich auch immer nur die halbe Miete sind. Aber die agierenden Kreativhände haben glücklicherweise Gutes geschaffen. Das neue UNKLE-Album rockt fast durchweg, knallt recht häufig und hat wieder diese ungewöhnlich packenden, energetisch explosiven Momente, die man auf dem Vorgänger vermisste. „War Stories“ ist eine Art Stoner-Rave, der hin und wieder seine Längen hat, aber doch meist weiß, wo der umwerfende Hammer hängt. (bb)
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