Checkpoint

The Unseen Guest - Checkpoint

Label: 
Redaktionswertung: 
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herausragend
Indisch-irisches Versteckspiel
Das indisch-irische Duo hat auf bewährte Weise exotische Klänge in seinem Country-Pop versteckt. Wer diese verborgenen Feinheiten entdecken will, sollte das neue Album "Checkpoint" aufmerksam hören.

Die Musik von The Unseeen Guest beschreibt sich schon zu Teilen und zutreffend aus der Art der Besetzung dieses Duos: ein Rechtsanwalt aus Indien und ein irischer Reisender treffen aufeinander und gehen gemeinsam einen akustischen Weg entlang. Declan Murray und Amith Narayan machen eine Art Wander- und Vagabundenpop, der spazierend begleitet. Hier und da entdeckt man so schöne Kleinigkeiten und Ungewöhnlichkeiten, wie zierende Saxofonschlenker, zarte Streicherarrangement und perkussive Instrumente indischer Herkunft. Aber eh man sie wahrnehmen kann, sind sie auch schon wieder in ihrem Versteck. Manchmal wünscht man sich, dass mit den genannten Besonderheiten ein Hauch offensiver umgegangen worden wäre. Aber so bleibt dieses Album ein Werk für Subtilitäten-Gräber und aufmerksame Entdecker, wie es auch der Vorgänger „Out There“ aus dem Jahre 2005 schon war. Gemeinsam mit den sieben, größtenteils aus Indien stammenden Musikern haben Murray und Narayan ihr neues, rein akustisches Album in Kerala, Indien aufgenommen. Herausgekommen ist exotisch anmutender, trabender Country-Pop, der Einiges versteckt hat. Neben dem hier zuhörenden Track, sind „Black Hole“ und auch das dieses Album abschließende Leonard Cohen-Cover „Everybody Knows“ die stärksten Stücke. (bb)
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