Horse Meat Disco

Various Artists - Horse Meat Disco - Horse Meat Disco

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Disco-Carpaccio with Cheddar Cheese

Disco mit großem D, drauf ist die Londoner Partyreihe "Horse Meat Disco" spezialisiert. Für das Label Strut haben die Resident-Djs James Hillard, Jim Stanbton, Severino und "Filthy" Luke Howard erstmals den Sound ihrer "Horse Meat Disco"-Nächte auf CD gemixt.

Ihren Ursprung in der großen Gay-Community der britischen Hauptstadt hat die "Horse Meat Disco" nie verleugt, dabei aber immer den wichtigsten Grundsatz aller Hedonisten beherzigt: Wer feiern will, soll feiern, egal ob er sich für Frauen, Männer oder Pferde interessiert. Was die Resident-Djs der Reihe für ihre erste Mix-Cd zusammengestellt haben ist dabei aber eher hauchzartes Carpaccio als derbe Pferdesalami, um sich plumper Küchenmetaphorik zu bedienen. 

Man muss aber tapfer sein, um sich die ganze Platte in einem Stück zu gönnen. Denn: was großartig beginnt, manövriert sich mit zunehmender Laufzeit in die Kitsch-Falle. Anders gesprochen: Zwischendurch wirds ganz schön cheesy. Irgendwo zwischen diesen beiden Ausprägungen der Horse Meat Disco, auf deren Partys schon so unterschiedliche Djs wie Dimitri from Paris und James Murphy (LCD Soundsystem), Lady Miss Kier (Deee-Lite) und Prins Thomas gespielt haben, befinden sich Plaza mit ihrem programmatischen "(Got My) Dancing Shoes".

Die Partyreihe gastiert übrigens seit einiger Zeit auch mit beachtlichem Erfolg monatlich im Berliner Tape Club und weht mehr als nur einen Hauch 80er und 90er Hedonismus in die ansonsten eher technolastige Berliner Clubszene.

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