Album

Die Natur greift an

Vierkanttretlager - Die Natur greift an

Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Maritime Art

Vierkanttretlager – ein Zungenbrecher aus dem Norden. Genau genommen aus Husum. Und mindestens genauso frisch wie der Küstenwind, bläst einem das Debüt "Die Natur greift an" um die Ohren.

Schon auf ihrer EP "Penzion Kanonir" vor gut zwei Jahren haben Vierkanttretlager klar gestellt, dass sie Musik nicht machen, um die Rockmusik zu erfinden. Sie machen Musik, weil sie Lust darauf haben. Vom Recht ganz zu schweigen. Mit dieser Haltung stehen sie aktuell direkt neben einer Band wie Kraftklub. Musikalisch wecken die Jungs mehr die Erinnerung an Tocotronic oder Kante, und mit ihrem Debüt liefern sie die wichtige Verknüpfung zwischen gestern und morgen für die hiesige Indielandschaft.

Mit viel Poesie bringt Sänger Max Richard Leßmann dazu seine Gedanken zum Vorschein. Je nach Stimmungslage erinnert das mal an die Dringlichkeit eines Rio Reisers, die langen Vokale eines Thees Uhlmanns oder an die hanseatische Kerbe eines Sven Regeners. Dazu besitz Leßmann das, was andere vermissen lassen: eine eigene Sprache und Gedanken.

"Die Natur greift an" berichtet von der Zeit und wie es ist, in ihr zu leben. Mit seiner leicht maritimen Art knallt einem das Quartett dazu ein reifes wie frisches Debüt vor den Latz. Die Anzeichen stehen auf Sturm und Vierkanttretlager können dazu getrost die Segel setzen und ziemlich gelassen sagen: Ahoi Matrosen, volle Fahrt voraus!

Download & Stream: 

Alben

Videos

Ähnliche Künstler