Pink Album

White Hole - Pink Album

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Instrumental Hip Hop für Elektronerds
Nicholas Bussmann und Hanno Leichtmann jetten bereits seit zehn Jahren durch die globalen Szenen der elektronischen Musik. Für White Hole verlagern sie ihre Kreativität auf Hip Hop der besonderen Art.

Nun mögen die beiden Namen nicht gerade für das Nonplusultra der Musikprominenz stehen, doch Hanno Leichtmann dürfte nicht wenigen als Static bekannt sein, der mit Künstlern wie Ronald Lippock die Schnittstelle von harmonisch zerrütteter Elektronika und LoFi-Pop mit viel Geschick und feinem Gespür über Labels wie City Center Offices oder Sonarkollektiv zugänglich machte. Zusammen mit Nicholas Bussmann, der sich wiederum mehr in audiovisuellen Kunstkontexten bewegt, arbeitete Leichtmann auch an dem Projekt Ich Schwitze Nie. Für die Arbeit am White Hole Debütalbum trafen sich beide in Wien und produzierten in zwei Monaten zwölf instrumentale Hip Hop-Tracks, die teils sehr stark nach vorn gehen, teils auch in freejazziger Experimentierfreude den Hörer festklammern. Zwischen Gitarre, Elektronika, Dub und sogar einigen House-Ansätzen ist das „Pink Album“ ein vielseitiges Album, dass sowohl aus avantgardistischer als auch aus rockender Sicht Freude bereitet. Veröffentlicht wurde es auf dem neuen Kitty-Yo Sublabel KYO. Denn Special Hip Hop braucht auch eine Special Betreuung. (jw)

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