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What a way to go!

Willowtree - What a way to go!

Label: 
Redaktionswertung: 
schlimm
schwach
mittelmäßig
gut
sehr schön
herausragend
Strokes mit schwedischem Akzent

Fünf Schweden, die sämtliche Wettbewerbe abgeräumt haben, präsentieren nun ihr zweites Album. Mit einer Mischung aus The Strokes, U2 und Keane sind sie auf der sicheren Seite des Erfolges mit fraglicher Halbwertzeit.

Während Weidenbäume in ihrer Statur eher behäbig anmuten, kommen die sich nach diesen Pflänzchen benannten Schweden frisch und beweglich daher. 1998 gegründet, sich vorbildlich bei nationalen wie internationalen Wettbewerben beworben und diese zum größten Teil mit einer Trophäe in der Hand verlassen, veröffentlichten Willowtree nach einigen Demos ihr Debüt „Sofia, Sofia“ im Mai 2003. Im Rücken hatte man damals schon den Sieg beim umstrittenen Emergenza-Wettbewerb, bei dem man sich einige Jahre zuvor als beste ungesignte Band Europas gegen knapp 2000 andere Ambitionierte durchspielte. Für die Arbeiten am Nachfolgewerk holten sich Willowtree Ronald Bood als helfende Produzentenhand ins Boot. Dieser legte seine besagte Extremität schon bei hoch hinausgewachsenen Bands wie Mando Diao, Shout Out Louds und Keane an. An Letztere erinnert das frische Quartett der Weidenbäume (leider) auch hin und wieder. Und ein U2-Einfluß ist sicher nicht der schlechteste, wirkt heutzutage dann aber doch eher uncool. Da kommt es schon cooler, wenn man Sänger Joel Ekelöf in einen Stimmlagentopf mit Strokes-Frontmann Julian Casablanca wirft. Das ganze mit einem kleinen schwedischen Akzent im Englisch und einer jugendlich frischen Rockpop-Prise, macht aus „What A Way To Go!“ ein Album, das international sicher Beachtung finden könnte. Fragt sich nur wie lange, denn neu ist das bei weitem nicht. (bb)

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