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Epcot Starfields

Windmill - Epcot Starfields

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Wie im Vergnügungspark

Das Epcot Center ist ein Walt Disney-Vergnügungspark in Florida. Dort kann man sich kräftig austoben, sind Phantasie, Neugier und Spielfreude keinerlei Grenzen gesetzt. Wie geschaffen für dieses Unternehmen.

Ist das Debüt ein echter Knaller, hat es das Zweitwerk mächtig schwer. Bei Windmill ist dieser Umstand gegeben. „Puddle City Racing Lights“ ist ein vielschichtiges, opulentes Werk, das mit der Grenzenlosigkeit eines Nerdtums spielte und als eine Art Homerecording-Oper imponierte. Und als begeisterter Hörer dieses Albums sollte man die Erwartungen beim ersten Hören von "Epcot Starfields" fein beiseite legen. Denn das neue Album aus der Feder von Matthew Thomas Dillon kommt etwas langsamer aus den Puschen.

"Epcot Starfields" fehlt der sofort umhauende Gongschlag des ersten Moments. Dafür kommt es aber ganz dicke, wenn man sich diesem Longplayer in Gänze hingibt. Etwas minimalistischer und zurückgenommener spielt Dillon mit Piano und Streichern, arrangiert etwas Band oder Elektronik dazu und erschafft eine Atmosphäre mit maximaler Wirkung. Natürlich ist seine Art, ähnlich wie Clap Your Hands Say Yeah oder Why? zu intonieren, geblieben. Geblieben ist aber auch die Unerschöpflich- und Grenzenlosigkeit der Windmill'schen Ideenwelt, die sich sukzessive entfaltet. Ein Album wie ein Vergnügungspark.

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Alben

Puddle City Racing Lights

Windmill - Puddle City Racing Lights

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Überwältigendes Einmannprojekt
Ein junger Mann aus England schickt sich an, nach Jahren des 4-Spur-Homerecordings ein Studioalbum aufzunehmen, das vollends überzeugt. Überraschend schön, intensiv und überwältigend.

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